Ursula Trützschler

Steckbrief

Name: Ursula Trützschler

Geburtstag: 10.01.1997

Zu Hause in: Heidelberg

Beruf/Ausbildung: Studentin (Masterstudium der Geographie)

Stärkste Disziplin: Schwimmen

Größte Erfolge: 6. Platz Bundesliga Kraichgau 2018

Hobby (außer Triathlon): Kaffee-Treffen mit Freunden, Kochabende mit meiner WG und Alpenbesuche mit Wandern und Skifahren

Interview

Wie bist du zum Triathlon gekommen? Als ehemalige Schwimmerin habe ich, auf Anraten von einem befreundetem Triathleten, 2015 mal einen swim&run ausprobiert. Danach war die Lust da, einen „richtigen“ Triathlon zu testen. Nachdem der erste Jedermann-Wettkampf mit einem Sieg relativ erfolgreich verlief, war die Motivation für mehr Rennen geweckt.

Was reizt dich an dieser Sportart? Zu Beginn vor allem die Abwechslung! Im Vergleich zu einer Sportart bietet Triathlon eine Vielzahl an Trainingsmöglichkeiten, womit es nie langweilig wird und man super neue Orte entdecken kann. Zudem immer mehr die offene Gemeinschaft an Menschen, die den Sport ausüben und die damit gewonnen Freunde.

Wie war dein Corona-Jahr 2020? In sportlicher Hinsicht wohl wie bei den meisten Triathleten: Enttäuschend mau. Insgesamt hat mir die Zeit aber auch gezeigt, weshalb ich die Sportart ausübe und dass mir ohne Schwimmen und Wettkämpfe dann doch etwas Wesentliches im Alltag fehlt. Abgesehen davon hatte ich in diesem Jahr ausreichend Zeit, meinen Bachelor erfolgreich abzuschließen und mich mehr auf die Uni konzentrieren zu können.

Warum hast du dich dafür entschieden, für Viernheim in der Bundesliga zu starten? Ich wollte schon immer in einem möglichst regionalem Team starten. In meiner ersten Saison 2016 war das noch der TV Mengen, welcher in der Nähe meiner alten Heimatstadt liegt. Nach meinem Umzug nach Heidelberg und dem Auflösen des Mengen-Teams war Viernheim die nächste logische Option. Neben der Regionalität hat mir aber auch von Anfang an die gute Teamgemeinschaft mit den Mädels und der Teamleitung gefallen. Regelmäßige Treffen und ein sehr persönlicher Umgang sind in einem Bundesligateam nicht selbstverständlich.

Was weißt du über Viernheim und den Triathlonsport in der Stadt? Viernheim verbinde ich mit einem bunt durchmischten Verein, der neben verschiedenen Regional- und Bundesligateams vor allem auch die Jugendarbeit als Fokus setzt und somit mit eigener Vereinsarbeit für neue Triathlontalente sorgt. Die Stadt selbst vor allem mit Teamtreffen bei Peter Grüber, dem Rhein-Neckar-Cup Rennen und dem jährlichen vereinsinternen Nikolaus bike&run, an dem ich mit Kathrin Halter gerne teilnehme.

Was sind deine Ziele für 2021? Erstmal eine hoffentlich einigermaßen normale Triathlonsaison! Der Fokus liegt zum einen auf den Rennen in der 1. Bundesliga, wo ich gerne konstante Top-15-Platzierungen erreichen würde, aber auch auf internationalen Europa-Cup-Rennen. Wenn sich Überschneidungen verhindern lassen, wären auch Rhein-Neckar-Cup-Rennen ein Ziel.

Wie belohnst du dich nach intensiven Trainingseinheiten? Im Sommer vor allem mit Eis, im Winter hält auch ausreichend Schokolade her ;)