Leana Bissig

Steckbrief

Name: Leana Bissig

Geburtstag: 03.01.1999

Zu Hause in: der Schweiz

Beruf/Ausbildung: Masterstudentin Medizintechnik ETH Zürich

Stärkste Disziplin: Ziemlich ausgeglichen

Größte Erfolge: Schweizer Meisterin U23 und U20, 3. Rang U20 Duathlon WM, Teilnahme an U23 EM/WM, U18EM

Hobby (außer Triathlon): Lesen, Kochen, Zeit mit Familie verbringen

Interview

Wie bist du zum Triathlon gekommen? Bis zu meinem 13. Lebensjahr war ich im Schwimmverein und hatte es dann irgendwann satt, fünf Mal die Woche zu schwimmen. Laufen und allgemein im Freien zu sein hat mir schon immer viel Spaß gemacht und von da her war der Wechsel zum Triathlon im Jahr 2012 naheliegend. Über die Jahre hinweg haben sich die Trainings dann immer mehr professionalisiert und die Ziele habe ich mir selbst immer höher gesteckt.

Was reizt dich an dieser Sportart? Primär ist es sicher die Abwechslung der drei Sportarten, und da ich alle drei Disziplinen sehr gerne betreibe, macht es viel Spaß. So oft draußen in der Natur zu sein, sei es das Laufen im Wald oder mit dem Rad neue Wege entdecken, ist ein großer Vorteil des Sports. Zudem ist es auch ein guter Ausgleich zu meinem Studium. Ich mag auch sehr die verschiedenen Distanzen und Herausforderungen ,welche im Triathlon auf einen zukommen und die Planung und Strukturiertheit, welche für die Wettkämpfe benötigt wird.

Wie war dein Corona-Jahr 2020? Das Jahr 2020 umfasste sicher einige Absagen, was nicht immer ganz einfach war. Es hatte für mich aber auch einige Vorteile. So konnte ich über den Frühling hinweg sehr konstant ein hohes Trainingsvolumen absolvieren. Meine Radkilometer schossen in die Höhe und trotzdem konnte ich meinen Bachelor im Sommer abschließen. Das Training wurde dann auch mit einer 5000m Bestzeit auf der Bahn belohnt sowie mit dem Schweizer Meistertitel in der U23 am Ende des Sommers. Zudem haben die Zwiftrennen mit dem Viernheimer Team richtig Spaß gemacht. Auch mein Bundesliga-Debüt in Saarbrücken, als einer von zwei Triathlons in diesem Jahr, wird mir sicher in Erinnerung bleiben.

Warum hast du dich dafür entschieden, für Viernheim in der Bundesliga zu starten? Ich hatte als erstes mit Peter Grüber Kontakt, und das Team und die Philosophie dahinter waren mir auf Anhieb sympathisch. So habe ich mich richtig gefreut, für Viernheim an den Start gehen zu können.

Was weißt du über Viernheim und den Triathlonsport in der Stadt? Schon von verschiedenen Seiten habe ich vom großen Viernheimer Triathlon gehört. Da würde ich sicher gerne mal starten. Selbst war ich letzten Sommer für den Swim&Run in Viernheim, wo ich auch zum ersten Mal das Team persönlich kennen gelernt habe.

Was sind deine Ziele für 2021? Ziele zu definieren, finde ich momentan noch etwas schwer mit den immer wechselnden Restriktionen. Sicher flexibel zu bleiben und das Beste aus der Situation zu machen, bleibt ein Ziel. Toll wäre natürlich, sich für internationale Meisterschaften qualifizieren zu können, wenn diese dann stattfinden. Ansonsten freue ich mich einfach auf Triathlons jeglicher Distanz, sei es Short, Olympisch oder auch eine Mitteldistanz. Und natürlich auf deutsche Bundesligarennen.

Wie belohnst du dich nach intensiven Trainingseinheiten? Kaffee und Kuchen mag ich immer sehr gerne, aber sonst habe ich da jetzt kein spezielles Ritual. 😉