Aufstieg in die 2. Bundesliga: Riesen-Erfolg für Triathleten des TSV Amicitia Viernheim

Die 1. Triathlon-Herrenmannschaft des TSV Amicitia Viernheim hat sich beim dritten Rennen der Regionalliga in Darmstadt den zweiten Platz der Tageswertung gesichert und damit den Aufstieg in die 2. Bundesliga geschafft.

Die Viernheimer schoben sich mit dem zweiten Platz vor ihren Hauptkonkurrenten aus Trier, womit ihnen der lang ersehnte Aufstieg nicht mehr zu nehmen ist. Ruben Zillig (Bildmitte) war nicht nur schnellster Mann des Teams, sondern auch der schnellste Mann der Regionalliga Mitte und erreichte so den 1. Platz in der Einzelwertung. Auf dem Podium stand ihm Steffen Kundel (rechts im Bild) zur Seite, der den dritten Platz in der Einzelwertung erreichte. Neben den beiden starteten über die Sprintdistanz Julius Ott (31. Platz), Marius Manger (26. Platz) und Philipp Rhein (31. Platz). Geschlagen musste sich das Viernheimer Team nur der Heimmannschaft des DSW Darmstadt geben, die vor dem TSV Amicitia Viernheim und dem KSV Baunatal den 1. Platz in der Mannschaftswertung belegte.

Der Woogsprint in Darmstadt war das dritte und letzte Rennen der Saison für die Teams der Regionalliga Mitte. Damit lautet das vorläufige Podium der Liga: 1. DSW Darmstadt, 2. TSV Amicitia Viernheim, 3. Tri Post Trier. Obwohl das Viernheimer Team nicht den ersten Platz belegt und nur ein Team aus der Regionalliga aufsteigen kann, wird dennoch der TSV Amicitia Viernheim in die 2. Triathlon-Bundesliga aufsteigen, da der DSW Darmstadt in dieser Liga bereits vertreten ist. Auch Trainer Peter Brandmüller freut sich: „Nach 10 Jahren in der Regionalliga endlich den Ausstieg geschafft!“

Erfolge in der Hessischen Triathlon Liga

Parallel zum Rennen in Darmstadt trafen sich die Teams der 1. bis 5. Hessischen Triathlon Liga (HTL) in Bottendorf, um dort beim Burgwald-Triathlon ihren ersten Wettkampf der Saison auszutragen. Vertreten ist das Viernheimer Team bei den Männern in der 1. HTL und bei den Frauen in der 2. HTL. Um den Start auch der Jugend A zu ermöglichen, gab es dieses Jahr ein besonderes Format. Jedes Team teilte seine Start*innen auf zwei Distanzen auf. Die eine Hälfte musste eine SuperShort-Distanz mit 300m Schwimmen, 15km Radfahren und 3km Laufen absolvieren, während die andere Hälfte über die Sprint+-Distanz startete, welche 600m Schwimmen, 29km Radfahren und 5km Laufen umfasste.

Für die Herrenmannschaft gingen über die Sprint+-Distanz Björn Geizenauer (3. Platz), Benedict Schnitzler (17. Platz) und Carlo Brandmüller (25. Platz) an den Start; über die SuperShort-Distanz Jan Werner (3. Platz) und Henrik Schmitt (9. Platz). Bei kaltem Regenwetter und nassen Abfahrten waren alle froh, heil im Ziel anzukommen. Gemeinsam konnten sie sich den vierten Platz in der Tageswertung holen.

Die 3. Damenmannschaft des TSV Amicitia Viernheim in Bottendorf (v.l.): Birgit Müller, Hannah Geizenauer, Jette Müller und Elli Campbell

Das dritte Viernheimer Damen-Team belegte den 6. Platz in ihrer Liga, hierbei ist jedoch das Ergebnis zweitrangig, da es bei dieser Damenmannschaft darum geht, junge Athletinnen in einer sicheren Umgebung langsam an den Ligabetrieb heranzuführen. Dies hat beim ersten Start dieses Damen-Teams, das letztes Jahr ins Leben gerufen worden ist, prima geklappt. Gleich zwei Starterinnen entstammen dem Jugendteam des TSV Amicitia Viernheim und konnten ihre erste Ligaerfahrung mit Bravour meistern. Die beiden Youngstars Elli Campbell (9. Platz) und Jette Müller (12. Platz) absolvierten die SuperShort-Distanz, während Hannah Geizenauer (10. Platz) und Birgit Müller (18. Platz) über die Sprint+-Distanz starteten. Alle Starterinnen waren über die erbrachten Leistungen erfreut.

Weiter geht es für die beiden HTL-Teams am 29. August beim Heimwettkampf in Viernheim, Dort möchte die Herrenmannschaft sich auf den ersten Platz in der Tabelle vorarbeiten, während die Damenmannschaft weiter wertvolle Ligaerfahrungen sammeln möchte.

Insgesamt schaut der TSV Amicitia Viernheim auf ein sehr erfolgreiches Wochenende für alle Leistungs- und Altersklassen zurück und erfreut sich an den Wettkämpfen, die nun immer häufiger stattfinden können.