Weltcup-Sieg für Team Lena

Bei ihrem ersten Weltcuprennen in dieser Saison holten sich Lena Dieter mit ihrem Guide Lena Kämmerer in Besancon den Sieg mit neun Minuten Vorsprung auf die zweitplazierte Französin Announk Curzilat mit einer Zeit von 1:29,19 und die drittplazierte Urkainerin Vita Oleksiuk in 1:30;43. Die Anreise war bereits Donnerstag, da Lena D. Freitag morgen international klassifiziert wurde. Dadurch konnten In Besançon noch zwei lockere Trainingseinheiten vor Ort eingeschoben werden. Lena K. reiste am Samstag vor dem Briefing per Zug aus ihrer momentanen Heimatstadt Bonn an. Insgesamt nahmen über 70 Starterinnen und Starter beim ITU Weltcuprennen in Besançon teil., der vom französischen Triathlonclub Vauban ausgerichtet wurde. Das Mannschaftshotel war in Besançon und der Wettkampfort ca. 20km außerhalb in Osselle -Plage. Alle Triathleten mussten 750m einen Rechtskurs im See schwimmen, anschließend fuhren die Sportlerinnen und Sportler 21km eine anspruchsvolle Rad/Handbikestrecke- einen Rundkurs 1. Runde- 10km 2. Runde- 11km mit 400 Höhenmetern. Die Laufstrecke ging 5km-2x 2,5 km Runde direkt durch das Städtchen Osselle. Beide Lenas waren gut drauf und konnten ihre Leistungen, trotz vorhergehender Verletzung abrufen. So siegten beide Viernheimerinnen in einer Zeit von 1:20:28. Lena Dieter ist somit in der Weltrangliste von 30 sehbehinderten und blinden Triathletinnen vom Rang 18 auf Rang 12 gestiegen. Weiter für das Deutsche Team gingen der olympiaerfahrene Stefan Lösler, Weltmeisterin von 2016 Nora Hansel, Max Gelhaar aus dem Leistungszentrum Leipzig und Maike Hausberger als Quereinsteigerin aus der Leichtathletik an den Start. Stefan Lösler und Max Gelhaar belegten auch die ersten Podiumsplätze, während Nora Hansel und Maike Hausberger jeweils zweite und dritte wurden. Nicht nur der Bundestrainer Tom Kosmehl und der verantwortliche Funktionär der Deutschen Tritahlon Union Alfred Lipp, sondern auch die Heimtrainer, des Jugendteams Patrick Dreiseitel, Uwe Resch, Stefan Haas, Christoph Schneider und Peter Grüber waren äußerst zufrieden mit den Ergebnissen ihrer Schützlinge.