Neun (!) Viernheimer Triathleten bei den Veranstaltungen rund um „IRONMAN 70.3 in Zell am See“

Viel los in der doch eher ruhigen und beschaulichen Stadt Zell am See in den Tagen von Donnerstag, 27.08.2015 – Sonntag, 30.08.2015. Dort wo es gerne „normale“ Urlauber / Wanderer / Skifahrer aus aller Welt (größter Anteil wohl aus dem arabischen Raum) hinzieht und sich die Fische im glasklaren Zeller See  in Ruhe die umliegenden Berge anschauen können… genau dort war es mit der Ruhe vorbei. Aus aller Welt kamen die Athleten für die einzelnen Wettbewerbe. USA, Brasilien, Australien, Neuseeland, Südafrika… und eben aus Viernheim. Sage und schreibe neun Athleten sollten bei drei der vier von IRONMAN angebotenen Wettbewerbe am Start sein (IRONKIDS, 4. IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun und IRONMAN 70.3 World Championship).

Am Freitag starteten Maya Heidemann (Jahrgang 2004), Kim Heidemann (Jahrgang 2002) und Nina Heidemann (Jahrgang 2000) als erste Athleten bei den IRONKIDS (Schwimmen / Laufen) unter dem Logo des TSV Amicitia Viernheim. Die Schwestern konnten dabei durchweg hervorragende 2. Plätze verbuchen (Maya 2. von 15., Kim 2. von ebenfalls 15 und Nina 2. von 7). Herzlichen Glückwunsch Ihr Heidemann’s J!

Einen Tag später bei der 4. Auflage des IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun durften sich Christina Nolte, Uwe Resch, Patrick Dreiseitel und Uli Dämgen bei der Mitteldistanz über 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen beweisen. Der Samstag begann früh. Der Wecker zeigte irgendwas um die 4:00 Uhr. Noch schnell eine kleine Stärkung und schon ging es los Richtung Strandbad Schüttdorf. Am Strandbad – bei 12 Grad Außentemperatur – angekommen wurden noch einmal in der Wechselzone die Reifen aufgepumpt, den Neo angelegt und sich eingeschwommen. Der erste Kontakt im See um diese Uhrzeit… es war frisch… sehr frisch… J Vorteil: den anderen 2.496 Startern ging es ähnlichJ. Gestartet wurde in insgesamt acht Wellen (Einteilung nach Altersklassen) ab 6:30 Uhr. Uwe durfte gleich in der 2. Startgruppe um 6:40 Uhr den Triathlon beginnen, die anderen folgten danach, Uli bildete den Abschluss um 7:15 Uhr. Der Wettergott hat es – für Uli zumindest – viel zu gut mit den Temperaturen gemeint. Sonne satt im Verlauf der weiteren Stunden.  Die Strecke (Radfahren / Laufen): Was für eine Gegend (Blick auf den Gletscher des 3.200m hohen Kitzsteinhorns), was für eine Stimmung am Straßenrand und auch unter den Athleten der vielen verschiedenen Nationen, was für eine perfekt organisierte Veranstaltung (freundliche Helfer, top abgesperrte Strecken, klasse Verpflegung unterwegs, ausreichend Helfer an der Strecke, Verteilung von Vaseline beim Schwimmstart, eincremen mit Sonnenmilch in der Wechselzone durch Helfer, geniale Zielverpflegung und und und). Nach diesen vielen tollen Eindrücken kam Uwe nach 05:14:02 Stunden als 342., Uli nach 05:31:51 als 653., Patrick nach 05:46:17 als 889. und Christina nach 6:24:19 Stunden als 189. bei den Frauen ins Ziel. Top Ergebnisse bei einer Top-Veranstaltung. Herzlichen Glückwunsch!

Jetzt war er da… der Sonntag… Erstmals fanden die Ironman 70.3 World Championships außerhalb von Nordamerika statt. Von insgesamt 60 Nationen starteten Athleten in Zell am See. Darunter die deutschen Topstars Sebastian Kienle (IRONMAN-Weltmeister  Hawaii 2014) und Jan Frodeno (IRONMAN-Europameister 2015) um nur Zwei zu nennen. In diesem Top-Feld ebenfalls dabei Felix Litters mit starken 04:29:54 Stunden und der Viernheimer Steffen Kundel (startet für  den DSW Darmstadt) mit einer Zielzeit von 04:27:01 Stunden (siehe auch „Ironman 70.3 Weltmeisterschaft über die Halbdistanz in Zell am See“ vom 04.09.2015). Beide konnten neben den genialen Zeiten, der Erfahrung in Bezug auf eine WM-Teilnahme und die Stimmung mit nach Hause nehmen. Ihr habt Euch wahrlich diesen Platz im WM-Teilnehmerfeld verdient. Herzlichen Glückwunsch!