Saisonauftakt in der Triathlon Bundesliga

Zum Saisonauftakt in der Bundesliga haben die Damen der TSV-Amicitia-Triathleten den erhofften Top-Ten-Platz verpasst. Im Kraichgau belegten Ursula Trützschler, Kathrin Halter, Nina Heidemann und Emma Graf den elften Platz.

Beim Rennen in Ubstadt-Weiher bestimmten die großen Namen der Triathlonszene das Geschehen. Vom Start an machten sie Druck auf die anderen Athletinnen und setzten sich schon beim Schwimmen vom Hauptfeld ab. Ursula Trützschler, Kathrin Halter und Nina Heidemann versuchten, beherzt mitzugehen, mussten sich dann aber im Feld einsortieren. Beim Wechsel lagen die drei Damen nur wenige Sekunden auseinander. „Die Schwimmzeiten waren solide, aber damit lagen wir rund zehn Plätze hinter den Erwartungen“, bilanzierte Betreuer Peter Grüber die Positionen 28, 31 und 41. Die vierte Starterin Emma Graf musste sich regelrecht durch die erste Disziplin kämpfen und hatte auch bei den anderen Abschnitten ihre Probleme. „Sie ist unmittelbar nach dem Rennen krank geworden“ weiß Grüber, dass der unerkannte Infekt die Triathletin schwächte.

Nina Heidemann hatte Probleme beim Wechsel muss machte sich in einer hinteren Gruppe auf die Radstrecke. Mit der siebtbesten Zeit des Tages fuhr die junge Starterin aber ins Hauptfeld. Dort steckten auch Kathrin Halter und Ursula Trützschler, die keine großen Möglichkeiten hatten, ihre Positionen zu verbessern.

Bei Laufen wurden die Karten neu gemischt. In dem starken Teilnehmerfeld konnte sich Ursula Trützschler noch bis auf Platz 16 nach vorne arbeiten. Kathrin Halter mit Rang 36 und Nina Heidemann mit Rang 42 sorgten für die weiteren Platzierungen, die in die Tageswertung eingingen. In der Addition hatte das Viernheimer Team die Platzziffer 94 und belegte damit den elften Rang. Dominierendes Team des Tages war das EJOT Team TV Buschhütten – Emma Jeffcoat, Natalie Van Coevorden und Emmie Charayron belegte mit der Optimalausbeute die drei Plätze auf dem Siegerpodest.

„Man muss die Stärke der anderen Mannschaften anerkennen“, war Peter Grüber trotzdem nicht unzufrieden mit Platz elf in der höchsten deutschen Liga. Ziel der TSV-Amicitia-Triathletinnen, die von zahlreichen Viernheimer Zuschauern lautstark angefeuert wurden, ist weiterhin ein Rang unter den besten Zehn.